Die übliche Lösung sind hier Zwei- oder sogar Mehrbereichs-Kraftaufnehmer. Hier wird der Gesamt - Nennkraftbereich in einzelne Teilstücke aufgegliedert, um die Genauigkeit zu erhöhen.
Im Allgemeinen sind diese Lösungen aufwändig und teuer. Der Sensor für den kleinen Kraftbereich muss mechanisch gegen die Kräfte, für die der große Sensor ausgelegt ist, geschützt sein. Oder der Sensor für den unteren Kraftbereich muss während des Betriebes mit großen Kräften ausgeschwenkt werden. Die Auswahl der Messbereiche erfolgt typischerweise durch die SPS. Hier ergeben sich Umschalt- und Hysterese- Probleme beim Übergang der beiden Messbereiche. Dies führt insbesondere im geschlossen Regelkreis zu Schwierigkeiten.
HAEHNE hat hier einen anderen Weg eingeschlagen, um zu einer hoch auflösenden und genauen, aber deutlich preisgünstigeren Lösung zu kommen. Typischerweise haben Bahnzugsensoren oder Kraftmesslager eine Genauigkeitsklasse von 1 oder 0,5. Will man sie im unteren Messbereich betreiben, wird dieser Gesamtfehler unzumutbar groß und für Messung und Regelung unbrauchbar. Die konstruktiv optimierten Kraftmesslager der Genauigkeitsklasse 0,1 verbessern die Ergebnisse um den Faktor 5, so dass auch im unteren Nennkraftbereich genau gemessen und geregelt werden kann. Wichtig ist auch, dass dieser Sensor nicht nur Spitzenbelastungen (10- fache Nennlast) aufgrund mechanischer Anschläge standhält, sondern dass auch im unteren Kraftbereich ein konzeptions-bedingter Überlastschutz gegeben ist.
Bei Einsatz der HAEHNE - Sensoren mit Busankopplungen, z.B. Profibusboxen, kann die Genauigkeit für kleine Kräfte noch weiter um den Faktor 2 verbessert werden. Hier wird das hoch aufgelöste Kraftsignal in der Anlagensoftware linearisiert, indem für den interessanten Kraftbereich ein korrigierter Kennwert verwendet wird.
Erfolgreiche Installationen zeugen davon, dass die hier gewählte Lösung nicht nur preisgünstig, sondern auch besonders robust ist, sowohl in mechanischer als auch elektrischer Hinsicht.
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