Während in Europa und USA die runden Kraftmessdosen in vielerlei Ausprägungen dominieren, sind im asiatischen Raum - angeführt von Japan - insbesondere auch im Converting - Bereich fast ausschließlich nur Blockbauweisen anzutreffen.
Wie fast immer in der Technik, lassen sich für beide Bauformen Vorteile und Nachteile anführen. Die Diskussion wird sich dabei meist auf die unterschiedlichen Montageformen beziehen. Die runden Kraftmesslager sind im Allgemeinen dann von Vorteil, wenn sie direkt an bearbeitete senkrechte Maschinenwände angeflanscht werden können. Sind diese nicht vorhanden, so werden die runden Sensoren mit Lagerböcken auf meist unbearbeiteten Konsolen oder Rahmengestellen befestigt. Mangels geeigneter kleiner Kraftmessblöcke eigentlich eine etwas teure Lösung.
Für diese Anwendungen insbesondere im Converting - Bereich hat die Firma HAEHNE auf Anregung asiatischer Kunden die neuen kleinen Kraftmessblöcke entwickelt. Die Aluminiumskonstruktion ist nicht nur besonders leicht, sondern auch sehr kosteneffizient. Allerdings hat die Firma HAEHNE nicht das asiatische Konstruktionsprinzip der Distanzmessung mit Hilfe von LVDT Sensoren (Linear Variable Differential Transformer) übernommen, sondern auf die bewährte ausgesprochen steife DMS Sensorik gesetzt. Denn es hat sich insbesondere bei schnell laufenden Anlagen gezeigt, dass das LVDT Prinzip durch Resonanzeffekte zu Schwingungen und Vibrationen neigt - Stimmgabeleffekt.
Die neuen Kraftmessblöcke sind sowohl für vertikale als auch horizontale Anwendungen geeignet und decken den Kraftmessbereich von 100 - 500 Newton ab.

Weitere Informationen:
Kontaktieren Sie uns per Email info@haehne.de
oder telefonisch: 0211-9259-10 |